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Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)



Die Sozialpädagogische Familienhilfe ist in der Regel für die Dauer von ca. 12 bis 24 Monate angelegt und bedarf der Unterstützung durch die Familie. Diese Hilfe findet im Allgemeinen im Haushalt der Familie statt und ist eine aufsuchende Hilfeform. Arbeitsgrundlage ist das gesamte System Familie, unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes.
Im Hilfeplanverfahren werden Ziele, Arbeitsaufträge und der daraus resultierende durchschnittliche wöchentliche Betreuungsumfang, sowie die voraussichtliche Dauer der Maßnahme vereinbart.
Sozialpädagogische Familienhilfe zeigt Lösungswege auf, die durch intensive Betreuung und Begleitung der Familien erarbeitet bzw. bearbeitet werden. Angepasst an ihre individuellen Möglichkeiten sollen Familien unter fachlicher Anleitung, Unterstützung und Begleitung, Lösungen schrittweise selbst entwickeln.
  • Lösungswege durch intensive Betreuung und Begleitung der Familien
  • Nutzen der individuellen Möglichkeiten der Familien unter fachlicher Anleitung
  • Schrittweise selbständiges Entwickeln von Lösungen
  • Pädagogische und sozioemotionale Diagnostik
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Arbeitsgrundlage: gesamtes System Familie und soziales Umfeld
  • Unterstützung durch die Familie
  • aufsuchende Hilfeform
  • Dauer ca. 12 bis 18 Monaten

  • Ziele

    Das Ziel der SPFH ist es, Möglichkeiten des eigenen Handelns aufzuzeigen und diese zu üben. Der Modellcharakter ist beispielgebend für langfristige, dauerhafte und tragfähige Lösungen. Im Vordergrund steht der Prozess, künftig vorbehaltlos und sicher agieren und interagieren zu können.
    • Sicherung der elementaren Grundbedürfnisse der Familie (z.B. Ernährung, Wohnraum, gesundheitliche Versorgung, Bildung, Finanzen)
    • Stärkung der Erziehungsfähigkeit
    • Stärkung der positiven emotionalen Beziehungen und des Selbstwertgefühls der Familienmitglieder
    • Integration in das soziale Umfeld
    • Befähigung der Familienmitglieder, Krisen und Probleme eigenständig zu lösen
    • Reduzierung der Notwendigkeit familienersetzender Hilfen
    • Bewältigung von Alltagsproblemen (auch im Kontakt mit Behörden und Ämtern)
    • Lösung von Konflikten und Krisen
    • Hilfe zur Selbsthilfe.



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